Köln: Autos mit gefälsch­ten Aus­wei­sen gemie­tet und verkauft

Autobahn - Straße - Bäume - Autos - Wiese - Schilder - LKWFoto: Sicht auf eine Autobahn, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Kri­mi­nal­po­li­zis­ten haben in einer Auto­ver­mie­tungs-Filia­le in Köln-Porz einen mut­maß­li­chen Betrü­ger sowie sei­ne drei Kom­pli­zen festgenommen.

Dem 17-Jäh­ri­gen wird vor­ge­wor­fen, Miet­wa­gen mit gefälsch­ten Papie­ren zu ver­kau­fen. Dafür soll er Päs­se gefälscht, Geld­kon­ten auf fal­schen Namen eröff­net und die Fahr­zeu­ge ohne gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis gefah­ren haben. Bei der Fest­nah­me leis­te­te er Widerstand.

Im Dezem­ber 2020 hat­te der Ker­pe­ner ein in Köln-Ehren­feld gemie­te­tes Auto über ein Inter­net­por­tal ver­kauft. Die Ver­mie­tungs­fir­ma hat­te nach Ablauf des Miet­zeit­raums Anzei­ge erstat­tet. Die Ermitt­ler kann­ten die­se Masche bereits, sen­si­bi­li­sier­ten die Ver­mie­tungs­fir­men und wur­den nun über eine erneu­te Miet­an­fra­ge des Jugend­li­chen informiert.

Bei einer „Schein­ver­mie­tung” nah­men die Poli­zis­ten den 17-Jäh­ri­gen und sei­ne drei Beglei­ter dann fest. Bei der anschlie­ßen­den Woh­nungs­durch­su­chung des Jugend­li­chen stell­ten die Beam­ten gefälsch­te Aus­weis­do­ku­men­te, Daten­trä­ger und 4.500 Euro, die er mut­maß­lich mit den betrü­ge­ri­schen Ver­käu­fen ein­ge­nom­men hat­te, sicher.

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