Köln: Bundespolizei nimmt französische Trickbetrügerin fest

Köln Domplatte - Hauptbahnhof - Bundespolizistin - Köln-InnenstadtFoto: Bundespolizistin auf der Kölner Domplatte (Köln-Innenstadt)

Die 26-jährige Französin kam am gestrigen Tag aus Birmingham und meldete sich zur grenzpolizeilichen Einreisekontrolle.

Die Bundespolizeibeamten stellten fest, dass die Reisende mit einem Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Bochum zur Festnahme ausgeschrieben war. Die Staatsanwaltschaft wirft der französischen Staatsbürgerin vor, als Mitglied einer Bande seit 2015 in mehreren Fällen Wohnungseinbrüche in Witten, Bochum und Solingen verübt zu haben, um in Besitz von Wertgegenständen zu gelangen.

Weiterhin wird sie beschuldigt, im September 2016 in der Wittener Innenstadt mit weiteren Mittätern das Vertrauen eines Rollstuhlfahrers erschlichen zu haben, um in seine Wohnung zu gelangen. Dieses aus dem alleinigen Grund, Bargeld zu entwenden. Während ein Mittäter den geschädigten Rollstuhlfahrer in ein Gespräch verwickelte, durchsuchten weitere Bandenmitglieder die Wohnung nach Bargeld (Trickdiebstahl). Mit 80 Euro Bargeld verließ die Diebesbande die Wohnung.

Die Beschuldigte Französin – die auch unter verschiedenen Aliasnamen polizeilich bekannt ist – hat jetzt eine Freiheitsstrafe zu erwarten. Sie wurde in die JVA eingeliefert.

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