Köln: Fal­sche Iden­ti­tät durch Bun­des­po­li­zei am Haupt­bahn­hof aufgedeckt

Bundespolizisten - Streifenwagen - Polizei - Domplatte - Köln-HauptbahnhofFoto: Bundespolizisten mit Streifenwagen vor dem Kölner Hauptbahnhof (Köln-Innenstadt)

Diens­tag­vor­mit­tag befrag­ten Bun­des­po­li­zis­ten im Köl­ner Haupt­bahn­hof einen Mann. Bei der Über­prü­fung sei­ner Iden­ti­tät wur­den sie miss­trau­isch und nah­men ihn mit zur Dienststelle.

Dabei stell­te sich her­aus, dass er die Poli­zis­ten ange­lo­gen hat­te. Sei­ne wah­re Iden­ti­tät brach­te einen Haft­be­fehl zum Vor­schein. Die Beam­ten nah­men den 21-Jäh­ri­gen fest.

Gegen 08:00 Uhr kon­trol­lier­ten Bun­des­po­li­zis­ten einen Rei­sen­den in der A‑Passage des Köl­ner Haupt­bahn­ho­fes. Der Nige­ria­ner zeig­te den Beam­ten eine Kran­ken­kas­sen­kar­te als Aus­weis­do­ku­ment vor. Da Zwei­fel an der Iden­ti­tät des Man­nes bestan­den, wur­de er mit zur Con­tai­ner­wa­che genommen.

Anhand eines Fin­ger­ab­druck­scans kam sei­ne wah­re Iden­ti­tät zum Vor­schein: Der 21-Jäh­ri­ge wur­de seit dem 19.09.2019 vom Aus­län­der­amt Düren per Haft­be­fehl gesucht, da er bereits abge­scho­ben wer­den sollte.

Der Gesuch­te wur­de fest­ge­nom­men, da er sich uner­laubt in Deutsch­land auf­hält und zustän­dig­keits­hal­ber an die Poli­zei Köln übergeben.

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