Köln: Fuß­gän­ger läuft bewusst vor eine Stra­ßen­bahn in Deutz gelaufen

Köln Messe/Deutz - Empfangsgebäude 2014Foto: Köln-Deutz Bahnhof (Empfangsgebäude), Urheber: Elmar Knieps (Landschaftsverband Rheinland)

In Köln-Deutz ist ein Fuß­gän­ger am gest­ri­gen Abend bewusst vor einer Stra­ßen­bahn gelau­fen. Durch die Fron­tal-Kol­li­si­on hat der Fuß­gän­ger töd­li­che Ver­let­zun­gen zu sich gezogen.

Am Mitt­woch­abend (24. Okto­ber 2018) hat ein Fuß­gän­ger (33) infol­ge einer Fron­tal-Kol­li­si­on mit einer Stadt­bahn der Köl­ner Ver­kehrs­be­trie­be (KVB) in Köln-Deutz töd­li­che Ver­let­zun­gen davon­ge­tra­gen. Die Kri­po Köln geht hin­sicht­lich des Unfalls auf dem Gleis­bett Sieg­bur­ger Stra­ße von sui­zi­da­lem Gesche­hen aus.

Gegen 20:40 Uhr war die Stra­ßen­bahn der Linie 7 von der Deut­zer Brü­cke kom­mend kurz vor der Hal­te­stel­le Seve­r­ins­brü­cke in Rich­tung Poll unter­wegs gewe­sen. Zeu­gen­an­ga­ben zufol­ge begab sich der jun­ge Mann zu die­sem Zeit­punkt mit Blick­rich­tung zur sich nähern­den Bahn auf den Gleis­kör­per. Der KVB-Fah­rer (57) betä­tig­te die Signal­an­la­ge und lei­te­te umge­hend eine Not­brem­sung ein, konn­te jedoch den Zusam­men­prall nicht mehr verhindern.

Star­ke Poli­zei- und Feu­er­wehr­kräf­te wur­den zum Unfall­ort ent­sandt. Ein Not­arzt konn­te vor Ort nur noch den Tod des Sui­zi­d­en­ten fest­stel­len. Die Kri­mi­nal­po­li­zei beschlag­nahm­te die Lei­che und ver­an­lass­te deren Trans­port zur Gerichts­me­di­zin. Der betrof­fe­ne Bahn­fah­rer hat­te einen Schock erlit­ten und wur­de im Kran­ken­haus ambu­lant behan­delt. Eine eben­falls geschock­te Zeu­gin (24) wur­de vor Ort durch Ret­tungs­kräf­te betreut. Gegen Mit­ter­nacht wur­den die Ein­satz­maß­nah­men beendet.

Das Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at 11 hat ein regu­lä­res Todes­er­mitt­lungs­ver­fah­ren eingeleitet.

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