Köln: Meh­re­re schwe­re Ver­kehrs­un­fäl­le auf­grund Alkoholeinfluss

Köln-Porz BezirksrathausFoto: Bezirksrathaus und Kundenzentrum Porz (Köln-Porz)

An die­sem Wochen­en­de sind meh­re­re schwe­re Ver­kehrs­un­fäl­le in Köln auf­grund von Alko­hol­ein­fluss gesche­hen. Die alko­ho­li­sier­ten Fah­rer sind im Durch­schnitt 24 Jah­re alt.

Am Wochen­en­de (18. und 19. August 2018) haben drei alko­ho­li­sier­te Pkw-Fah­rer (24, 23, 24) in den Köl­ner Stadt­tei­len Porz-Gren­gel, Ehren­feld und Alt­stadt-Nord schwe­re Ver­kehrs­un­fäl­le ver­ur­sacht. Ret­tungs­kräf­te brach­ten zwei der jun­gen Auto­fah­rer mit schwe­ren Ver­let­zun­gen in Kran­ken­häu­ser. In den frü­hen Mor­gen­stun­den zu Sonn­tag kol­li­dier­te einer der jun­gen Män­ner, beim Ver­such sich einer Kon­trol­le zu ent­zie­hen, mit einem Ein­satz­wa­gen der Poli­zei. Die Unfall­fah­rer ver­ur­sach­ten erheb­li­che Sach­schä­den. Die Poli­zei stell­te die Füh­rer­schei­ne sicher und ließ für die Ermitt­lun­gen in den Straf­ver­fah­ren wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs Blut­pro­ben entnehmen.

In der Nacht zu Sams­tag ver­lor ein 24-jäh­ri­ger Opel-Fah­rer auf dem Kie­fern­weg in Porz-Gren­gel die Kon­trol­le über sei­nen grau­en Pkw. Er war gegen 00:20 Uhr in Rich­tung Her­mann-Löns-Stra­ße unter­wegs, als er mit über­höh­ter Geschwin­dig­keit zunächst gegen den links­sei­ti­gen Bord­stein kam und anschlie­ßend nach rechts gegen zwei gepark­te Fahr­zeu­ge schleu­der­te. Der Köl­ner erlitt schwe­re Ver­let­zun­gen im Brust­be­reich. Er hat­te den Sicher­heits­gurt nicht ange­legt. Die alar­mier­ten Poli­zis­ten stell­ten bei dem Unfall­fah­rer einen Atem­al­ko­hol­wert von rund 1 Promille.

In der fol­gen­den Nacht (Sonn­tag) ver­ur­sach­ten zwei wei­te­re Auto­fah­rer bin­nen zwei Stun­den zwei wei­te­re Ver­kehrs­un­fäl­le. Gegen 02:00 Uhr ver­lor ein 23-jäh­ri­ger Ford-Fah­rer in Ehren­feld die Kon­trol­le über sei­nen Klein­wa­gen. Nach Zeu­gen­aus­sa­gen bog er mit über­höh­ter Geschwin­dig­keit von der Mili­tär­ring­stra­ße nach rechts in die Ven­lo­er Stra­ße ab und kol­li­dier­te mit einem Ampel­mast. Der 23-Jäh­ri­ge ver­letz­te sich schwer. In sei­ner Atem­luft stell­ten die Beam­ten einen Wert von rund 1,4 Pro­mil­le fest.

Rund zwei Stun­den spä­ter (04:20 Uhr) fiel Strei­fen­be­am­ten auf dem Hohen­zol­lern­ring in Alt­stadt-Nord ein grau­er Smart auf, der mit quiet­schen­den Rei­fen aus einer Park­lü­cke beschleu­nigt wur­de und mit hoher Geschwin­dig­keit in Rich­tung Han­sa­ring fuhr. Die Poli­zis­ten wen­de­ten und folg­ten dem 24-Jäh­ri­gen. In Höhe der Magnus­stra­ße beob­ach­te­ten die Beam­ten, dass der Smart-Fah­rer das Rot­licht der Ampel­an­la­ge miss­ach­te­te und mit rund 100 km/h über die ‘Rin­ge’ fuhr. Anhal­te­zei­chen miss­ach­te­te der Mann zunächst, bis er schließ­lich an der Kreu­zung Burgmauer/ Appel­hof­platz kurz­zei­tig anhielt. Als die Poli­zis­ten sich mit ihrem Sprin­ter vor ihn stell­ten, um eine Wei­ter­fahrt zu ver­mei­den, ramm­te er den Ein­satz­wa­gen. Der Atem­al­ko­hol­test zeig­te auch bei ihm rund 1 Pro­mil­le. Auch sei­nen Füh­rer­schein behiel­ten die Poli­zis­ten ein. Glück­li­cher­wei­se blie­ben bei die­sem Unfall alle Betei­lig­ten unverletzt.

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