Köln: Reiterstandbild an der Hohenzollernbrücke gesäubert

Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV - Hohenzollernbrücke - Säuberung - Juli 2020 - Köln-InnenstadtFoto: Säuberung von Reiterstandbild an der Hohenzollernbrücke (Köln-Innenstadt), Urheber: Stadt Köln

Die Reiterstatue von Kaiser Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke in der Innenstadt ist wieder sauber.

Das Denkmal am Übergang zum Heinrich-Böll-Platz wurde in der Nacht zum 24. Juni 2020 von Unbekannten mit Farbe beschmiert. Mitarbeitende der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) haben Sockel und Statue im Auftrag der Kölner Anti Spray Aktion (KASA) gereinigt.

Mit Heißwasser und einem Hochdruckreiniger konnten die AWB die Farbe von der Metallfigur und dem Steinsockel entfernen. Durch diese schonende Reinigungsmethode blieb die charakteristische Patina der Skulptur erhalten. Die Reinigung nahm insgesamt drei Arbeitstage in Anspruch.

Die Säuberung gestaltete sich schwierig, weil eine Anfahrt mit Fahrzeugen bis zur Platzfläche nicht möglich ist. Das Amt für Grünflächen und Landschaftspflege unterstützte die Aktion mit einem Hubsteiger, der im Rheingarten stand. Mit diesem konnten die Mitarbeitenden der AWB die rund 20 Meter Luftlinie bis zur Statue überbrücken und von dort die Reinigung vornehmen.

Nach Abschluss der Arbeiten wurde das Denkmal mit einem Graffiti-Schutz versehen. Die Stadt Köln stellte bereits nach Bekanntwerden der Farbattacke Strafantrag wegen Sachbeschädigung beim Staatsschutz der Polizei Köln.

Die Kölner Anti Spray Aktion (KASA) ist ein Zusammenschluss von 37 Institutionen, Unternehmen, Vereinen und Behörden, die sich gemeinsam dem Vorgehen gegen illegales Graffiti und Farbschmierereien verschrieben haben. Seit 1998 reinigt die KASA jedes Jahr mehr als 20.000 Quadratmeter verunstalteter Fläche. Auch diese Aktion wird aus einem Jahres-Rahmenvertrag mit den AWB finanziert.

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