Köln: Schwerpunktprüfung in der Transport- und Logistikbranche

Autobahn - Leitplanken - Schild - Raststätte - Autobahnraststätte - Bäume - Sträucher - ParkplatzFoto: Ein Raststätten-Schild auf der Autobahn, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Über 100 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit haben heute seit den frühen Morgenstunden im Großraum Köln/Bonn knapp 400 LKW- und Sprinterfahrer kontrolliert.

Auf Rastplätzen der Autobahnen 1, 3, 4 und 59 und verschiedenen Landstraßen wurden die Fahrzeuge den Kontrollstellen aus dem fließenden Verkehr durch Streifenwagen zuge-führt. Auch die Polizei und das Bundesamt für Güterverkehr waren an der Maßnahme beteiligt.

„Mit unseren Kontrollen waren wir Teil einer bundesweiten Schwerpunktprüfung in dieser Branche. Ein Hauptaugenmerk unserer Kontrollen liegt in der Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung, sowie auf der Einhaltung des Mindestlohns von derzeit 9,19 EUR“, so Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln.

„Besonders gravierend war der Aufgriff eines Sprinters mit drei bulgarischen Insassen, welche alle stark alkoholisiert waren. Der Fahrer hatte zudem keinen Führerschein und ein Beifahrer war zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Zudem wurde bei 10 Fahrern Drogenkonsum nachgewiesen „, so Pressesprecher Jens Ahland weiter.

Zusatzinformation Die Schwerpunktprüfung fand zeitgleich in ganz Deutschland statt. Wie der Name schon sagt, wird bei diesen bundesweiten Prüfungen der Schwerpunkt immer auf eine bestimmte Branche gelegt.

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