Köln: Stadt unter­sagt Betrieb einer Gast­stät­te in Mülheim

Gastronomie - Gaststätte - Kunden - Tresen - Muffins - Cookies - CappuccinoFoto: Kunden in einer Gastronomie, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Gewer­be­ab­tei­lung des Amtes für öffent­li­che Ord­nung der Stadt Köln hat eine Gast­stät­te im Stadt­be­zirk Mül­heim nachkontrolliert.

Dabei wur­de sie von Kräf­ten des Ord­nungs­diens­tes und im Rah­men der Amts­hil­fe von Kräf­ten der Köl­ner Poli­zei unter­stützt. Die die Gast­stät­te betrei­ben­de Per­son konn­te kei­ne Gewer­be­an­mel­dung und kei­ne gast­stät­ten­recht­li­che Kon­zes­si­on vor­le­gen bezie­hungs­wei­se nach­wei­sen. Die Gewer­be­ab­tei­lung hat dar­auf­hin den Betrieb der Gast­stät­te untersagt.

Der Ord­nungs­dienst der Stadt Köln hat das Objekt danach ver­sie­gelt. Die Per­so­na­li­en der betrei­ben­den Per­son wur­den fest­ge­stellt, eben­so von Gäs­ten und Mit­ar­bei­ten­den, die gegen die Regeln der Coro­na­schutz­ver­ord­nung des Lan­des NRW ver­stie­ßen. Die Gewer­be­ab­tei­lung lei­tet nun ein Buß­geld­ver­fah­ren ein. Der Ord­nungs­dienst der Stadt Köln hat­te bereits am Diens­tag, 28. Juli 2020, mit Amts­hil­fe der Köl­ner Poli­zei die Gast­stät­te im Stadt­be­zirk Mül­heim kon­trol­liert. Dies geschah im Auf­trag des Sach­ge­biets „Gast­stät­ten­recht­li­che Ange­le­gen­hei­ten“ der Gewer­be­ab­tei­lung des Ordnungsamtes.

Zum Zeit­punkt der Kon­trol­le fand eine Ver­an­stal­tung mit rund 30 Per­so­nen statt. Der Ver­ant­wort­li­che konn­te den Mit­ar­bei­ten­den kei­ne Gäs­te­lis­te gemäß den Vor­ga­ben der Coro­na­schutz­ver­ord­nung NRW vor­le­gen. Hygie­ne- und Infek­ti­ons­schutz­re­geln – etwa das Tra­gen von Mund-Nasen-Bede­ckung, zur Ver­fü­gung zu stel­len­des Des­in­fek­ti­ons­mit­tel oder Min­dest­ab­stän­de – wur­den nicht eingehalten.

Der Außen­dienst teil­te dem Ver­ant­wort­li­chen mit, dass der Kon­sum alko­ho­li­scher Geträn­ke in der Außen­gas­tro­no­mie nicht gestat­tet sei. Fer­ner wur­de unter­sagt, Alko­hol ent­gelt­lich anzu­bie­ten. Hin­ter­grund: Der Ver­ant­wort­li­che vor Ort konn­te zum Zeit­punkt der Kon­trol­le kei­ne Gewer­be­an­mel­dung und kei­ne gast­stät­ten­recht­li­che Kon­zes­si­on vor­le­gen. Es han­del­te sich dabei um eine pri­va­te Ver­an­stal­tung, der regu­lä­re Beginn des Gast­stät­ten­be­trie­bes war für den Mitt­woch, den 29. Juli 2020 ange­kün­digt worden.

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