Köln: Trick­be­trü­ger gibt sich als Kri­mi­nal­po­li­zei­be­am­ter aus

Polizei - Polizeiauto - Einsatzwagen - Einsatzfahrzeug - Gebäude - Spiegel - StreifenwagenFoto: Sicht auf ein Polizeiauto, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Min­des­tens zwei­mal hat ein Betrü­ger mit der Behaup­tung Kri­mi­nal­be­am­ter zu sein, Zutritt zu Woh­nun­gen von älte­ren Geschä­dig­ten erschlichen.

Gegen 15:00 Uhr sprach der „mit hel­lem Hemd, kha­ki­grü­ner Wes­te und dunk­ler Hose” Beklei­de­te eine 82-jäh­ri­ge Anwoh­ne­rin der Pyr­mon­ter Stra­ße in Buch­forst vor ihrer Woh­nungs­tür an. Der Unbe­kann­te, so die Senio­rin spä­ter gegen­über Poli­zis­ten, habe ihr einen „grü­nen Poli­zei­aus­weis” gezeigt und in akzent­frei­em Deutsch behaup­tet, in ihre Woh­nung sei ein­ge­bro­chen wor­den. Er müs­se nun die gestoh­le­nen Gegen­stän­de erfas­sen. Den Täter habe man bereits fest­ge­nom­men. Kurz dar­auf flüch­te­te der Trick­be­trü­ger mit in der Woh­nung erbeu­te­tem Bar­geld und Schmuck.

Mit der­sel­ben Masche wand­te sich der gepflegt erschei­nen­de und seri­ös auf­tre­ten­de Mann gegen 15:20 Uhr an einen 77-jäh­ri­gen Anwoh­ner der Ricar­da-Huch-Stra­ße in Stamm­heim. Auch von die­sem Tat­ort flüch­te­te der Unbe­kann­te mit Bar­geld aus der Woh­nung des Rentners.

Das ermit­teln­de Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at 25 bit­tet Zeu­gen, die Anga­ben zu dem beschrie­be­nen Tat­ver­däch­ti­gen machen kön­nen, drin­gend um Hin­wei­se unter Tele­fon­num­mer 0221 / 229–0 oder per E‑Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

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