Köln: Über 170 Verstöße gegen die Corona-Schutz-Verordnung

Rheinpromenade Köln-Deutz - Rhein - Fluss - Deutzer BrückeFoto: Sicht auf die Deutzer Brücke an der Rheinpromenade (Köln-Deutz)

Streifenteams, Einsatzhundertschaften, Verkehrsdienste sowie Spezialisten haben am Wochenende die Wiesen, Wege und Straßen rund um die Rheinpromenaden verstärkt bestreift.

Die Bilanz: 170 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutz-Verordnung (von 288 im gesamten Stadtgebiet), 320 Geschwindigkeitsverstöße, davon einer mit 128 km/h bei erlaubten 50 km/h. Dreizehn der gemessenen Fahrzeugführer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.

Der Leiter der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz, Leitender Polizeidirektor Martin Lotz hält an der hohen Polizeipräsenz fest: „Die Vielzahl der Zuwiderhandlungen zeigt, dass es offensichtlich notwendig ist, die beliebten Rheinpromenaden mit den umliegenden Parks wie auch unsere Straßen im Blick zu halten. Genau das werden wir auch weiter tun.“

Martin Lotz hatte die stärkeren Präsenzmaßnahmen angeordnet, nachdem die innerstädtischen Rheinpromenaden inklusive der umliegenden Parks und des Rheinboulevards mit Beginn der Osterferien auffällig stark besucht waren und zudem auch wieder vermehrt lautstarke „Profilierungsfahrten“ mit getunten Pkw festgestellt wurden.

Knapp 60 Polizistinnen und Polizisten bestreiften den Bereich am Wochenende gemeinsam mit Bediensteten des Ordnungsamtes bis in die Nacht hinein. Darunter auch der Verkehrsdienst und der „Einsatztrupp Rennen“, die die „Szene“ ins Visier nahmen. Dabei machten sie insgesamt 3318 Geschwindigkeitsmessungen und kontrollierten 93 Fahrzeuge inklusive der Insassen. Sieben Autos ließen die Spezialisten wegen unzulässigen Veränderungen abschleppen.

Die meisten Verstöße sowohl gegen die Corona-Schutz-Verordnung als auch gegen geltende Tempolimits, ahndeten die Beamten am Samstag: 91 Anzeigen im Zusammenhang mit den geltenden Vorschriften der Corona-Schutz-Verordnung (von 116 im gesamten Stadtgebiet) und 144 Geschwindigkeitsverstöße.

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