Köln: Zivilfahnder der Bundespolizei nehmen Handgepäckdieb fest

Köln Hauptbahnhof - Gleis - Hohenzollernbrücke - BundespolizistinFoto: Bundespolizistin am Kölner Hauptbahnhof am Bahnsteig (Köln-Innenstadt), Urheber: Bundespolizei Köln

Am Mittwoch kontrollierten zivile Bundespolizisten eine verdächtige Person. Wie sich später herausstellte, hatte der Kontrollierte kurz zuvor zwei Rucksäcke im Zug entwendet.

Der Mann wurde festgenommen und die Geschädigten freuten sich darüber, dass sie ihre Rucksäcke im Gesamtwert von 2.300 Euro zurück erhielten.

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Gegen 13:00 Uhr fiel zivilen Fahndern der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl (FEG TD) ein nervöser Mann auf, der in Siegburg den ICE aus Frankfurt verlassen hatte und zwei identische Rucksäcke bei sich hatte. Als die Nervosität auf der Fahrt in der S-Bahn auf dem Weg nach Köln zunahm, entschieden sich die Beamten, den Mann beim Ausstieg in Köln-Messe/Deutz zu kontrollieren. Er wies sich mit einem englischen Führerschein aus und zeigte eine am Vortag abgestempelte Fahrkarte vor – die Bundespolizisten nahmen den Mann zur Klärung mit zur Dienststelle am Hauptbahnhof.

Dort fanden sie weitere Dokumente mit unterschiedlichen Personalien und auch eine gültige Wochenfahrkarte auf. Viel interessanter war jedoch, dass die beiden Rucksäcke ihm offensichtlich nicht gehörten. Zwei Geschädigte hatten den Diebstahl kurz zuvor auf der Wache angezeigt.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen “Besonders schwerem Fall des Diebstahls” ein, da davon auszugehen ist, dass er sich seinen Lebensunterhalt durch Diebstähle in Zügen finanziert. Der 32-jährige Franzose mit algerischen Wurzeln wurde festgenommen und die Rucksäcke an die überglücklichen Besitzer ausgehändigt. Diese hatten ihre Rucksäcke über sich im Handgepäckfach verstaut und erst beim Ausstieg in Köln den Diebstahl bemerkt.

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