NRW: Grü­ne wol­len nach Flut­wel­le Warn­si­re­nen wie­der aufstellen

Straße - Schild - Fußgänger - Hochwasser - Juli 2021Foto: Geflutete Straße nach Hochwasserunwetter, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Grü­nen in NRW for­dern, als Kon­se­quenz aus den Kata­stro­phen­fäl­len nach dem Unwet­ter wie­der Sire­nen aufzustellen.

„Es ist drin­gend not­wen­dig, das Sys­tem der Warn­si­re­nen wie­der auf­zu­bau­en”, sag­te die Grü­nen-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de im Düs­sel­dor­fer Land­tag, Vere­na Schäf­fer, dem „Köl­ner Stadt-Anzei­ger” (Diens­tag­aus­ga­be). „Das funk­tio­niert natür­lich nur, wenn die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dar­über auf­ge­klärt wer­den, wel­cher Warn­ton wie zu ver­ste­hen und wie dar­auf zu reagie­ren ist”.

Da es künf­tig wegen des Kli­ma­wan­dels häu­fi­ger Extrem­wet­ter­er­eig­nis­se geben wer­de, „müs­sen wir über Kon­se­quen­zen für den Kata­stro­phen­schutz dis­ku­tie­ren, dazu gehö­ren unter ande­rem ver­pflich­ten­de Kata­stro­phen­schutz­be­darfs­plä­ne für die Städ­te und Krei­se”. Vor den Über­flu­tun­gen hät­ten die Unwet­ter­war­nun­gen recht­zei­tig vor­ge­le­gen. Es stel­le sich die Fra­ge, „wann genau das NRW-Innen­mi­nis­te­ri­um von den Unwet­ter­war­nun­gen wuss­te und mit wel­chem Nach­druck es die Städ­te und Krei­se als Kata­stro­phen­schutz­be­hör­den zum Han­deln auf­ge­for­dert hat”.

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