NRW: Jus­tiz star­tet Pro­jekt zur För­de­rung inter­kul­tu­rel­ler Kompetenzen

Wahllokal - Wahlraum - Stühle - Tische - Volksabstimmung - VolksentscheidFoto: Sicht auf einen Wahllokal in einer Schule, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die zuneh­men­de kul­tu­rel­le Diver­si­tät unse­rer Gesell­schaft macht sich auch in der Jus­tiz bemerkbar.

Um Sprach­bar­rie­ren zu über­win­den, wer­den qua­li­fi­zier­te Dol­met­scher und Über­set­zer benö­tigt. Um kul­tu­rel­le Ein­flüs­se und Unwis­sen über den Rechts­staat zu erken­nen und mit die­sen Her­aus­for­de­run­gen pro­duk­tiv umzu­ge­hen, ist inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz gefordert.

Das Minis­te­ri­um der Jus­tiz hat mit dem Zen­trum für Inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz der Jus­tiz NRW eine eige­ne Ein­rich­tung gegrün­det, die die Beschäf­tig­ten der Jus­tiz dabei unter­stützt, jedem ein­zel­nen Men­schen unab­hän­gig von sei­ner Her­kunft und kul­tu­rel­len Prä­gung gerecht zu wer­den und einen gleich­wer­ti­gen Zugang zum Rechts­staat zu ermög­li­chen. Das ZIK befasst sich mit der Wir­kung sozia­li­sa­ti­ons­be­ding­ter Unter­schie­de an Gerich­ten und im Jus­tiz­voll­zug und för­dert effek­ti­ves Han­deln sowie ziel­grup­pen­ge­rech­te Kommunikation.

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