NRW: Land setzt Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts um

Justicia - Figur - Waage - Göttin der Gerechtigkeit - Justitia - GerichtFoto: Sicht auf Justitia, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Auf­grund der OVG-Ent­schei­dung hat das Minis­te­ri­um für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les eine ange­pass­te Coro­na­schutz­ver­ord­nung erlassen.

Die vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt aus­drück­lich als ins­ge­samt ver­hält­nis­mä­ßig ein­ge­stuf­ten Beschrän­kun­gen für den Ein­zel­han­del blei­ben damit wei­ter­hin bestehen. Dies gilt vor allem für die Beschrän­kun­gen in den Geschäf­ten, die erst seit dem 8. März mit Ter­min­ver­ein­ba­rung („Click and Meet”) und einer Per­so­nen­be­gren­zung von einer Kundin/einem Kun­den je 40 qm Ver­kaufs­flä­che öff­nen dürfen.

Da das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt eine unzu­läs­si­ge Ungleich­be­hand­lung dar­in gese­hen hat, dass Schreib­wa­ren­ge­schäf­te, Buch­hand­lun­gen und Gar­ten­märk­te ab dem 8. März ohne die­se Beschrän­kun­gen öff­nen durf­ten, gel­ten die Pflicht zur Ter­min­ver­ein­ba­rung und die 40qm-Begren­zung mit der jetzt geän­der­ten Ver­ord­nung auch für die­se Geschäfte.

Minis­ter Karl-Josef Lau­mann: „Die Lan­des­re­gie­rung setzt die Maß­ga­ben des Gerichts kon­se­quent um. Damit wer­den aus Gleich­heits­grün­den auch für Schreib­wa­ren­lä­den, Buch­hand­lun­gen und Gar­ten­märk­ten Ter­min­ver­ein­ba­rungs­lö­sun­gen vor­ge­se­hen. Wich­tig ist, dass das Gericht grund­sätz­lich die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit unse­rer Maß­nah­men erneut bestä­tigt hat. Alles Wei­te­re ist nach der heu­ti­gen Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz zu entscheiden”.

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