NRW: Oppo­si­ti­on for­dert das Ein­hal­ten der Notbremse

Spielplatz - Bolzplätze - Geschlossen - Infektionsschutzgesetz - Coronavirus - Hinweis - Stadt Köln - Hackhauser Weg - Köln-Worringen Foto: Gesperrter Spielplatz der Stadt Köln am Hackhauser Weg (Köln-Worringen)

Die Oppo­si­ti­on in Nord­rhein-West­fa­len hat Armin Laschet und die Lan­des­re­gie­rung gemahnt, die Coro­na-Not­brem­se einzuhalten.

„Laschets Regie­rung muss sich an die Regeln hal­ten, damit die Men­schen end­lich neue Per­spek­ti­ven bekom­men”, sag­te SPD-Oppo­si­ti­ons­füh­rer Tho­mas Kut­scha­ty der „Rhei­ni­schen Post” (Mon­tags­aus­ga­be). Für die­se Per­spek­ti­ven müs­se die Lan­des­re­gie­rung mit einer funk­tio­nie­ren­den Test-Infra­struk­tur und Impf­kam­pa­gne end­lich die nöti­gen Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen: „Alle wol­len vor die Tür, wenn bald die schö­nen Mona­te kom­men”, so Kutschaty.

Die Co-Frak­ti­ons­chefin der Grü­nen, Vere­na Schäf­fer, for­der­te einen Stopp für wei­te­re Öff­nun­gen, solan­ge die Inzi­denz so hoch sei wie zur­zeit. Die Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz müs­se dabei klar­stel­len, dass es auf der Ebe­ne der Städ­te, Krei­se und kreis­frei­en Städ­te Schutz­maß­nah­men bei hohen Inzi­den­zen geben müs­se – und nicht erst bei einer hohen lan­des­wei­ten Inzi­denz: „Die Lan­des­re­gie­rung muss die Kom­mu­nen end­lich unter­stüt­zen, anstatt sie bei ört­li­chen Maß­nah­men zu blockieren”.

Selbst­stän­di­ge, Kul­tur­schaf­fen­de und Unter­neh­men müss­ten ent­spre­chend mit Wirt­schafts­hil­fen unter­stützt wer­den. Wenn die Schu­len und Kitas in NRW wei­ter offen­blei­ben soll­ten, dann müs­se die Lan­des­re­gie­rung dafür auch die Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen. Dazu gehö­re eine Test­stra­te­gie für Kita-Kin­der und eine Kos­ten­über­nah­me von Bund und Län­dern, damit die Kom­mu­nen nicht finan­zi­ell im Regen gelas­sen würden.

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