NRW: Zahl der Toten nach Regen­un­wet­ter steigt weiterhin

LKW - Versunken - Straße - Unwetter - Juli 2021 - EssenFoto: Versunkener Sattelzug (Essen), Urheber: Feuerwehr Essen

Nach den schwe­ren Unwet­tern im Wes­ten Deutsch­lands ist die Zahl der Toten wei­ter gestiegen.

Der nord­rhein-west­fä­li­sche Kreis Eus­kir­chen teil­te über Face­book mit, dass bis­her acht Todes­fäl­le bekannt sei­en. Im rhein­land-pfäl­zi­schen Land­kreis Ahr­wei­ler kamen min­des­tens vier Men­schen ums Leben.

Im Mär­ki­schen Kreis in NRW star­ben zwei Feu­er­wehr­leu­te bei Ein­sät­zen, in Köln hat­ten die Ret­tungs­kräf­te am spä­ten Mitt­woch­abend zudem zwei Per­so­nen tot in ihren mit Was­ser voll­ge­lau­fe­nen Kel­lern gefun­den. Ein­zel­ne ähn­li­che Fäl­le gab es auch im Kreis Unna sowie in Solin­gen. In Rhein­bach bei Bonn wur­de am Don­ners­tag eine Frau tot auf einer Stra­ße gefunden.

In der Gemein­de Schuld in der Eifel waren als Fol­ge von Über­flu­tun­gen und Dau­er­re­gen in der Nacht zum Don­ners­tag meh­re­re Häu­ser ein­ge­stürzt. Etwa 70 Per­so­nen wer­den laut Poli­zei ver­misst. Vie­ler­orts kam es zu wei­te­ren hef­ti­gen Sach­schä­den, wie in Essen, wo der Platz einer Spe­di­ti­on unter­spült wur­de und ein kom­plet­ter Sat­tel­zug im Boden versank.

Hin­ter­grund der Unwet­ter ist Tief „Bernd”, wel­ches in den ver­gan­ge­nen Tagen vor allem in West­deutsch­land für chao­ti­sche Ver­hält­nis­se gesorgt hat­te. Nord­rhein-West­fa­len und Rhein­land-Pfalz waren beson­ders von Hoch­was­ser und Über­schwem­mun­gen betrof­fen. In meh­re­ren Regio­nen wur­de der Kata­stro­phen­fall ausgerufen.

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