Ampel: Hartz IV in Bür­ger­geld umbe­nen­nen und Regeln lockern

Arbeitsamt - Agentur für Arbeit - Aschersleben - Schild - Logo - Gebäude - Weg - Laternen - Bäume - WieseFoto: Arbeitsamt in Aschersleben, Urheber: dts Nachrichtenagentur

SPD, Grü­ne und FDP wol­len das bis­he­ri­ge Arbeits­lo­sen­geld II umbe­nen­nen und eini­ge Regeln lockern.

„Anstel­le der bis­he­ri­gen Grund­si­che­rung (Hartz IV) wer­den wir ein Bür­ger­geld ein­füh­ren”, heißt es im zwölf­sei­ti­gen Son­die­rungs­pa­pier, auf das sich die Son­die­rungs­teams am Frei­tag geei­nigt hat­ten. Wört­lich heißt es dar­in: „Das Bür­ger­geld soll die Wür­de des und der Ein­zel­nen ach­ten, zur gesell­schaft­li­chen Teil­ha­be befä­hi­gen sowie digi­tal und unkom­pli­ziert zugäng­lich sein”.

Die sich anbah­nen­de künf­ti­ge Regie­rung will dem­nach „prü­fen”, wel­che der wäh­rend der Coro­na­kri­se ein­ge­führ­ten Locke­run­gen fort­ge­setzt wer­den könn­ten, bei­spiels­wei­se „groß­zü­gi­ge Rege­lun­gen zu Schon­ver­mö­gen und zur Über­prü­fung der Woh­nungs­grö­ße”, wie es im Son­die­rungs­pa­pier heißt. „Mit­wir­kungs­pflich­ten” sol­len aller­dings blei­ben und „ent­bü­ro­kra­ti­siert” wer­den. Auch die Zuver­dienst­mög­lich­kei­ten sol­len ver­bes­sert wer­den, „mit dem Ziel, Anrei­ze für Erwerbs­tä­tig­keit zu erhöhen”.

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