Bun­des­tag: Vor­zei­ti­ge Abschaf­fung der EEG-Umla­ge beschlossen

Windkraftanlage - Windenergieanlage - Strom - Wind - Himmel - Windpark - WindräderFoto: Windräder für Stromerzeugung, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Bun­des­tag hat für eine Absen­kung der Kos­ten­be­las­tun­gen durch die EEG-Umla­ge gestimmt.

Für einen ent­spre­chen­den Gesetz­ent­wurf der Ampel stimm­ten am Don­ners­tag die Koali­ti­ons­frak­tio­nen, die Uni­ons­frak­ti­on und die Lin­ke gegen die Stim­men der AfD. Mit dem Gesetz sol­len die Ver­brau­cher nach Wil­len der Koali­ti­on bei den Strom­kos­ten spür­bar ent­las­tet wer­den. Die Umla­ge nach dem Erneu­er­ba­re-Ener­gien-Gesetz soll frü­her als zunächst geplant bereits zum 1. Juli 2022 auf null abge­senkt wer­den. Dies sei der ers­te Schritt zur voll­stän­di­gen Finan­zie­rung der För­de­run­gen nach dem Erneu­er­ba­re-Ener­gien-Gesetz über den Ener­gie- und Kli­ma­fonds, heißt es im Gesetzentwurf.

Die Kos­ten der För­de­rung erneu­er­ba­rer Ener­gien sol­len künf­tig aus die­sem Son­der­ver­mö­gen des Bun­des finan­ziert und die För­de­rung über den Strom­preis somit been­det wer­den. Durch die Absen­kung der EEG-Umla­ge auf null zum 1. Juli 2022 wer­de der Ener­gie- und Kli­ma­fonds künf­tig mit rund 6,6 Mil­li­ar­den Euro belas­tet. So wol­le man die brei­te Mit­te ent­las­ten – „von der Rent­ne­rin über den BAföG-Bezie­her und die Fami­lie bis hin zum Hand­werk”, schrieb Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Chris­ti­an Lind­ner als Reak­ti­on auf Twitter.

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