CDU: Armin Laschet duldet keine Annäherung an die AfD

Armin Laschet - NRW-Ministerpräsident - Stellvertretender CDU-Bundesvorsitzende - Politiker - CDUFoto: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, Urheber: dts Nachrichtenagentur

CDU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet drängt seine Partei mit mahnenden Worten zu einer scharfen Abgrenzung gegenüber der AfD.

„Klar ist für mich: Jede Annäherung an die AfD ist mit der CDU nicht zu machen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und der französischen Zeitung „Ouest-France“ (Donnerstagausgaben). „Wer das tut, kann die CDU verlassen“.

Laschet äußerte sich in diesem Zusammenhang auch zur sogenannten „Werte-Union“, die „kein Teil der Union“ sei. Die Gruppe stehe außerhalb der Partei und sei auch nicht repräsentativ für den konservativen Teil der Union.

Der CDU-Chef bezeichnete es als eine „Fehlannahme“ zu glauben, AfD-Wähler wechselten besonders häufig von der CDU ins AfD-Lager. Laschet: „Die AfD-Wähler kommen nicht überwiegend von der CDU. Viele wandern aus Protest von ganz links nach ganz rechts. In Nordrhein-Westfalen ist der Anteil an AfD-Wählern in CDU-Hochburgen am geringsten und im Ruhrgebiet, früher SPD-Stammregion, am höchsten“.

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