FDP: Par­tei für rasches Ende der Homeoffice-Pflicht

Frau - Schreibtisch - Desktop - PC - WindowsFoto: Frau am Schreibtisch an einem Desktop-PC, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die FDP hat sich dafür aus­ge­spro­chen, die Unter­neh­men von der Pflicht zum Home­of­fice und zum Ange­bot von Coro­na-Tests zu befreien.

„Das ist der völ­lig fal­sche Weg in einer Zeit, in der ohne­hin Arbeits­plät­ze und Exis­ten­zen auf dem Spiel ste­hen”, sag­te FDP-Prä­si­di­ums­mit­glied Micha­el Theu­rer der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung” (Diens­tag­aus­ga­be). „Sie soll­te daher rasch auf­ge­ho­ben wer­den”. Ange­sichts sin­ken­der Infek­ti­ons­s­zah­len in ganz Deutsch­land hat­te zuvor der Bun­des­ver­band der Deut­schen Indus­trie ein Ende der Pflich­ten in Spiel gebracht.

Die SPD dage­gen ver­wies gegen­über der FAZ dar­auf, dass die Rege­lung ohne­hin auto­ma­tisch Ende Juni aus­lau­fe. Die stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on Kat­ja Mast sieht des­halb kei­ne Not­wen­dig­keit, schon frü­her tätig zu wer­den: „Es gibt kei­nen Grund, die Rege­lun­gen am Arbeits­markt zu ändern”, sag­te sie. „Die epi­de­mi­sche Lage gilt bis 30. Juni.” Dies ist auch die Frist, nach der die „Bun­des­not­brem­se” aus­läuft, soll­te bis dahin kei­ne Neu­re­ge­lung erfolgen.

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