Russ­land: Baer­bock und Blin­ken drän­gen zur Deeskalation

Flagge - Russlannd - Trikolore - Panslawische Farbe - FahnenmastFoto: Trikolore Flagge von Russland, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bun­des­au­ßen­mi­nis­te­rin Anna­le­na Baer­bock hat Russ­land zu einer Dees­ka­la­ti­on im Kon­flikt mit der Ukrai­ne gedrängt: „Der ein­zi­ge Weg aus der Kri­se ist ein poli­ti­scher Weg”.

Dies sag­te sie nach den bila­te­ra­len Gesprä­chen mit US-Außen­mi­nis­ter Ant­o­ny Blin­ken am Don­ners­tag. Lei­der spre­che das rus­si­sche Ver­hal­ten eine ande­re Spra­che. „Die besorg­nis­er­re­gen­den Akti­vi­tä­ten neh­men wei­ter zu, zuletzt zum Bei­spiel durch die Trup­pen­ver­le­gun­gen nach Bela­rus und gemein­sa­me Mili­tär­ma­nö­ver im Grenz­ge­biet zur Ukrai­ne”, so Baerbock.

Die Hal­tung Deutsch­lands, der USA und Euro­pas ins­ge­samt sei aber: „Wir for­dern Russ­land drin­gend dazu auf, Schrit­te zur Dees­ka­la­ti­on zu unter­neh­men. Jede wei­te­re aggres­si­ve Hal­tung, jede wei­te­re Aggres­si­vi­tät wür­de gra­vie­ren­de Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen”, sag­te die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin. Blin­ken hob die Einig­keit Euro­pas und der USA her­vor und kün­dig­te an, in den Gesprä­chen mit Russ­lands Außen­mi­nis­ter Law­row am Frei­tag die Kon­se­quen­zen einer wei­te­ren Eska­la­ti­on „sehr klar” machen zu wollen.

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