Düs­sel­dorf: AfD darf nicht als Prüf­fall bezeich­net werden

Alternative für Deutschland - AfD - Plakat - Werbung - Vollende die Wende Foto: Plakatwerbung "Vollende die Wende" der Partei AfD, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Das Gericht hat mit dem Urteil ledig­lich die Fra­ge der Rechts­grund­la­ge für die Bekannt­ga­be eines Prüf­falls geklärt.

Damit war kei­ne recht­li­che Bewer­tung ver­bun­den, ob der NRW-Lan­des­ver­band der AfD als Prüf­fall bear­bei­tet wer­den darf oder nicht. Die öffent­li­chen Äuße­run­gen des Innen­mi­nis­ters des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len sowie des Lei­ters des Lan­des­ver­fas­sungs­schut­zes im Janu­ar bzw. Juli 2019, dass der Ver­fas­sungs­schutz den Lan­des­ver­band der AfD als Prüf­fall bear­bei­te, waren rechtswidrig.

Das hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf mit Urteil vom heu­ti­gen Tage ohne münd­li­che Ver­hand­lung ent­schie­den. Es hat damit der auf Fest­stel­lung der Rechts­wid­rig­keit die­ser Äuße­run­gen gerich­te­ten Kla­ge des Lan­des­ver­ban­des der Par­tei „Alter­na­ti­ve für Deutsch­land” stattgegeben.