NRW: Leh­rer rech­nen mit min­des­tens zwei Wochen Distanzunterricht

Schultor - Schloss - Kette - Schulhof - Schule - Türklinke - Türgriff - SchulgeländeFoto: Abgeschlossenes Schultor, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Schu­len rich­ten sich nach der Ankün­di­gung von NRW-Schul­mi­nis­te­rin Yvonne Gebau­er schon auf eine län­ge­re Distanz­un­ter­richt­pha­se ein.

„Ich bin zwar der Über­zeu­gung, wenn man alles rich­tig vor­be­rei­tet hät­te, wäre ein Wech­sel­un­ter­richt durch­aus ver­tret­bar gewe­sen”, sag­te der Prä­si­dent des NRW-Leh­rer­ver­bands, Andre­as Bartsch, der „Rhei­ni­schen Post” (Frei­tag­aus­ga­be). Der Schul­start sei ja nicht „vom Him­mel” gefal­len. „Aller­dings ist ange­sichts der der­zei­tig hohen Infek­ti­ons­zah­len die­se Ent­schei­dung völ­lig ver­tret­bar. Ich gehe davon aus, dass wir über min­des­tens zwei bis drei Wochen Distanz­un­ter­richt sprechen”.

Gebau­er hat­te den Schritt mit Lie­fer­pro­ble­men bei Tests begrün­det. Bartsch bezwei­fel­te dies. „Es liegt die Ver­mu­tung nahe, dass die nicht gelie­fer­ten Tests eine wesent­li­che Rol­le bei die­ser Ent­schei­dung gespielt haben.” Hin­zu käme die Außen­wir­kung. „Wenn sich der Minis­ter­prä­si­dent hin­stellt und einen flä­chen­de­cken­den Brü­cken-Lock­down for­dert, dann mutet es etwas komisch an, wenn man die Schu­len außen vor lässt. Sie sind schließ­lich Teil der Gesell­schaft”, sag­te Bartsch.

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