Afgha­ni­stan: Baer­bock for­dert Kon­tin­gen­te für Flüchtlinge

Flüchtlinge - Menschen - Kind - Schienen - Gleisen - BalkanrouteFoto: Flüchtlinge auf der Balkanroute, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Grü­nen-Kanz­ler­kan­di­da­tin Anna­le­na Baer­bock for­dert Abspra­chen der EU zur Auf­nah­me von Afghanistan-Flüchtlingen.

Es gel­te nun, sich als Euro­pä­er dar­auf vor­zu­be­rei­ten, dass wei­te­re Men­schen in so einer dra­ma­ti­schen Situa­ti­on ihr Land ver­las­sen müss­ten, sag­te sie dem Deutsch­land­funk. Man dürf­te nicht war­ten, bis alle 27 Län­dern bereit sei­en, wie es im Fal­le Syri­ens gesche­hen sei. Man müs­se mit den auf­nah­me­wil­li­gen euro­päi­schen Län­dern und mit den US-Ame­ri­ka­nern und Kana­di­ern kla­re Kon­tin­gent­re­geln vereinbaren.

Baer­bock for­der­te zudem inten­si­ve­re Gesprä­che mit der afgha­ni­schen Regie­rung: „Die Bun­des­re­gie­rung, die NATO-Län­der müs­sen zen­tral mit der afgha­ni­schen Regie­rung im Aus­tausch sein, schau­en, wie man es dort wei­ter unter­stüt­zen kann vor Ort”, sag­te die Grünen-Kanzlerkandidatin.

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